Über mich

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Adrian Cygan wurde im Jahre 1989 in Łódź (Polen) geboren. Seinen ersten Cellounterricht erhielt er im Alter von 7 Jahren an der Henryk Wieniawski Musikschule. Ebenda setzte er seine musikalische Ausbildung bis zum Abitur fort.

Schon als zehnjähriger Cellist nahm er am Wettbewerb für junge Cellisten in Bydgoszcz (Polen) teil und erreichte mit dem ersten Preis seinen ersten Erfolg. In nächsten neun Jahren erhielt er seine theoretische und Instrumentalausbildung in einer Klasse mit musikalischem Profil, wo ihm der ehrgeizige Kreis seiner Altergenossen und erfahrene Pädagogen eine schnelle musikalische Entwicklung erlaubten. Als ein aktiver Jugendlicher nahm er oft neue Herausforderungen sehr gerne an, z.B. die Teilnahme an zahlreichen Meisterkursen (Klaus Reinhardt, Adam Klocek, John Walz, Markus Nyikos, Arto Noras) oder Wettbewerben in Europa.
Im Jahr 2004 wurde er zum Stipendiat des polnischen Kulturministeriums, sowie in 2006 und 2008 der Pro Bono Poloniae Stiftung ausgewählt.

Nach dem Abitur mit musikhistorischem Schwerpunkt entschloss er sich für ein Studium des modernen Cellos an der Musikhochschule in Lodz bei Prof. Stanisław Firlej.
Während seiner Schulausbildung und seines Studiums nahm er an mehreren Internationalen Orchesterakademien teil (Holland, Belgien, USA, Deutschland, Italien) und widmete sich inzwischen der Kammermusik. Bis 2012 spielte er mit seinem Streichquartett Navis Konzerte in Polen und im Ausland. Das Stipendium des Adam Mickiewicz Instituts erlaubte ihm eine Teilnahme am Juilliard String Quartet Seminar in New York.

Ende des 2011 spielte er sein erstes Projekt als Basso Continuo als Cellist in der Barockoper Giulio Cesare in Egitto von G. F. Händel, was für ihn eine große Inspiration zur Vertiefung historischer Auffürungpraxis war.
Desweiteren nahm Adrian Cygan am Ersamus Programm im königlichen Konservatorium in Brussel bei Jeroen Reuling teil. Im Sommer 2013 schloss er sein Masterstudium in Polen ab.
Noch im selben Jahr wurde er als Student für Barockcello bei Markus Möllenbeck an der Folkwang Universität der Künste in Essen immatrikuliert. Seitdem spezializiert er sich auf das Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts und vertieft seine Kenntnisse in diesem Bereich bei verschiedenen Barockcellisten (Kristin von der Goltz, Phoebe Carrai, Nicholas Selo, Guido Larisch, Jakub Kościukiewicz).

Zusammen mit dem Cicerone Ensemble (Thomas Wormitt – Traversflöte und Andreas Gilger – Cembalo/Orgel) erreichte er im September 2014 das Semifinale des Van Wassenaer Concours in Utrecht und im März 2015 wurde beim Deutschen Musikwettbewerb mit dem Stipendium des Deutscher Musikwettbewerbs ausgezeichnet.

Seit 2014 ist er ebenfalls Mitglied des Ensemble für Alte Musik Interrogatio in Würzburg. Beim Biagio Marini Wettbewerb in Neuburg ander Donau in 2015 und Gebrüder Graun Wettbewerb in Bad Liebenwerda in 2016 wurde das Ensemble mit dem zweiten Preis ausgezeichnet.

Adrian Cygan ist ebenfalls als Lehrer an verschiedenen Musikschulen des Niederreins tätig.